Es ist wieder einmal an der Zeit euch ein wenig über mein Leben in Genf / Frankreich zu berichten. Inzwischen bin ich ja bereits sieben Wochen bei den netten Franzosen und es gefällt mir von Woche zu Woche besser. Wie auch in Krems freue ich mich hier vor allem über Besuch von zu Hause. Vor ca. zwei Wochen traf ich mich zum Beispiel an einem Abend mit meinen ehemaligen Arbeitskolleginnen vom TCS Camping Sempach in Vernier zum Entrecôte essen. Das war ein besonderes Highlight - wohl auch für sie, denn für zwei der Anwesenden war ich sozusagen ein Überraschungsgast. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle.
Letzte Woche stand ein weiteres Highlight an: mit meinen zwei "neuen" Schwestern Rachel und Rebekka veranstalteten wir eine Bamboula (= umgangssprachlich für Fest). Cooles Wort - findet ihr nicht? Auf jeden Fall gab es Crêpes in allen Variationen und dazu natürlich Wein. Sie luden einige lustige Freunde ein, die ohne Rücksicht in Französisch auf mich ein plapperten. Es war ein echt gelungener Abend. Das Interessante daran war herauszufinden, dass sie echt keine Ahnung von schweizerdeutschen- oder deutschen Liedern hatten. Als ich dann Mundartlieder abspielte, konnten sie sich vor lachen kaum mehr halten.
(die 2. von links Rachel, 2. von rechts Rebekka)
Einige von euch wissen, dass ich zu Beginn Mühe mit den beiden Hunden der Familie hatte. Klar, ich bin nicht DER grosse Hundefan, aber ich kann mich arrangieren. Aber anscheinend lag es tatsächlich nicht an mir. Inzwischen sind wir dicke Freunde (dies meinen zumindest die Hunde). Wenn ich nach Hause komme freuen sie sich und wenn ich wieder weggehe schauen sie mir traurig nach. Was für ein Wunder :-). Nein im Ernst, ich bin echt froh, dass das jetzt endlich klappt. Denn die ersten Wochen waren ziemlich anstrengend, da ich mich jeweils kaum nach Hause traute.
So das wars zum Thema "Le Bamboula und andere Geschichten". Ein ausführlicher Bericht zum Praktikum findet ihr weiter unten.
(Rachel, à la "der Witzbold", et moi)
(Rachel lacht nämlich echt immer und veräppelt mich immer wieder aufs Neue - und das auf Französisch).
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